Generalversammlung 2019

Kramer sieht Wehr gut aufgestellt

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 23.01.2019

Von Günter Stutenkemper

Lastrup. Bürgermeister Michael Kramer hält den Feuerwehrstandort Lastrup auch langfristig für gesichert: „Wir haben eine funktionierende Wehr, und das ist auch gut so. Wir müssen aber sehen, dass wir weiterhin schlag- und einsatzkräftig bleiben“, sagte der Lastruper Verwaltungschef auf der 113. Mitgliederversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lastrup.

Man habe, so Kramer, vor drei Jahren einen Feuerwehrbedarfsplan auf die Beine gestellt, einen Einsatzleitwagen gekauft und weitere Anschaffungen wie einen Mannschaftstransportwagen, einen Lichtmastanhänger mit Notstromaggregat und einen Rettungssatz für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) in Auftrag gegeben. In fünf Jahren werde der Fahrzeugbestand, soweit erforderlich, erneuert sein.

Auch das Thema Jugendfeuerwehr stehe im Bedarfsplan. „Darüber werden wir uns Gedanken machen müssen, auch wenn wir im Moment viele Anwärter haben, die in die Feuerwehr eintreten wollen. „Das ist gut so“, sagte Kramer. Dies ist natürlich kein Garantieschein, dass dieses in den nächsten fünf Jahren auch vielleicht in dieser Intensität alles so läuft. „Für das Jahr 2019 wünsche ich uns ein hoffentlich weniger einsatzreiches Jahr und dass wir alle gesund bleiben“, sagte der Bürgermeister abschließend und bedankte sich bei den „Blauröcken“ für ihre Bereitschaft und ihr ehrenamtliches Engagement, mit der Bitte, diesen Dank auch an die Familien, Ehefrauen, Partner und Freudinnen weiterzugeben.

Die Lastruper Wehr ist im vergangenen Jahr zu fünf Großbränden, zwei Mittelbränden, 15 Kleinbränden, 22 technischen Hilfeleistungen, drei Fehlalarmen und einer Alarmierung durch eine Brandmeldeanlage ausgerückt. Für Dienst- und Übungsabende, Hilfeleistungen sowie Unfälle und Bergungsarbeiten seien 9487 Stunden aufgewendet worden, erläuterte Schriftführer Stephan Böckmann.

Neu in die Feuerwehr aufgenommen wurden Dariusz Weglewski, Christian Knuck, Frederik Stahmer, Jan Grever, Gerd Grever und Dennis Wehry, die von Gemeindebrandmeister Walter Schumacher für ein Jahr per Handschlag zu Feuerwehrmannanwärtern verpflichtet wurden. Sven Vorwerk wurde nach der Probedienstzeit in der Feuerwehr der Dienstgrad Feuerwehrmann verliehen.

Gruppenführer Meik Menke, Schriftführer Stephan Böckmann, Gerätewart Dirk Lüllmann und Atemschutzgerätewart Heinrich Fellage wurden in ihren Ämtern bestätigt. Für den ausscheidenden Kassenprüfer David Schnetlage wurde Andre Wehry gewählt, der im nächsten Jahr zusammen mit Michael Vorwerk die Kasse prüfen wird.

Anschließend wurde der Löschmeister Meik Menke durch Gemeindebrandmeister Schumacher zum Oberlöschmeister befördert. Die Feuerwehrmänner Michael Vorwerk und David Schnetlage wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Seit 2004 ist Heinz Kneese Alterspräsident der Altersabteilung der Feuerwehr und steht für das Amt nicht weiter zur Verfügung, teilte der Gemeindebrandmeister Schumacher der Versammlung mit. In einer kleinen Laudatio würdigte der Gemeindebrandmeister die Verdienste von Heinz Kneese um die Feuerwehr. Als seinen Nachfolger verkündete Schumacher Hubert Wilken als neuen Alterspräsidenten.

Bildbeschreibungen:
Befördert: Gemeindebrandmeister Walter Schumacher (links) mit (weiter von links): Schriftführer Stephan Böckmann, Oberlöschmeiser Meik Menke, Atemschutzgerätewart Heinrich Fellage, Gerätewart Dirk Lüllmann, stellv. Gemeindebrandmeister Albert Wilken, Bürgermeister Michael Kramer, stellvertretender Kreisbrandmeister Berthold Bäker, Alterspräsident Heinz Kneese mit seinem Nachfolger Hubert Wilken, Feuerwehrsachbearbeiter Frank Knuck und Ehrengemeindebrandmeister Heinz Flatken. Fotos: Stutenkemper

Neu in der Lastruper Wehr: Sven Vorwerk (links) wurde nach der Probezeit der Dienstgrad Feuerwehrmann verliehen. Zum Oberfeuerwehrmann wurden David Schnetlage, Michael Vorwerk befördert, Feuerwehranwärter sind (weiter von links) Christian Knuck, Jan Grever, Gerd Grever, Frederik Stahmer, Dariusz Weglewski und Dennis Wehry.

Übung Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg

Jever – Am 13.und 14. Oktober 2018 war die Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg mit 27 Fahrzeugen und 139 Kameradinnen und Kameraden zu Gast bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Jever.

Bild: Aus dem Hubschrauber mussten Personen gerettet werden

Getroffen wurde sich auf einem großen Parkplatz in Cloppenburg, von dort aus ging es dann im Konvoi nach Jever. Angekommen bei der FTZ Jever wurden erst einmal die Lager für die Nacht aufgebaut, weiter ging es dann mit einer deftigen Gulaschsuppe von der DRK Bereitschaft Molbergen. Gegen 13:00 Uhr wurden alle Kameradinnen und Kameraden von Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer offiziell begrüßt. In seiner Ansprache ging er kurz auf den Moorbrand in Meppen ein, dort wurde die Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg vom 22. – 23. September mit 65 Einsatzkräften eingesetzt. Dieter Schnittjer bedankte sich bei allen Einsatzkräften die in Meppen dabei waren. Auch Kreisbrandmeister Gerhard Zunken und Landrat Sven Ambrosy ließen es sich nicht nehmen und begrüßten die Feuerwehrmänner und Frauen aus Cloppenburg.

Gegen 13:30 Uhr bewegte sich die Kreisfeuerwehrbereitschaft Richtung Fliegerhorst in Jever. Angekommen gab es eine kurze Lagebesprechung der Einsatzszenarien. Um 14:00 Uhr begann die Übung, die von den Kameraden der Bundeswehr hervorragend ausgearbeitet wurde. Jedes einzelne Szenario war bis ins kleinste Detail bestens organisiert. Die Ausgangslage des Szenarios sah folgender maßen aus: Durch ein heftiges Unwetter mit sehr starkem Gewitter und Orkanartigen Stürmen kam es auf den Fliegerhorst Jever gleichzeitig zu mehreren Unfällen und Zwischenfällen. Da die militärischen Brandschutzkräfte dies nicht allein bewältigten konnten, wurde über die Leitstelle Friesland Hilfe angefordert. Die Lagen die die Kameraden aus Cloppenburg bewältigten mussten sahen folgendermaßen aus: 1. Feuer in einem Gebäude, Menschenleben in Gefahr, 2. Harte Landung/ Absturz eines Transporthubschraubers CH 53, Sekundärbrände müssen unter Atemschutz gelöscht werden, Menschenleben in Gefahr. 3. Verkehrsunfall, Auto vor Baum, eingeklemmte Personen. 4. Verkehrsunfall, Baum auf PKW, Menschenrettung.

In einem Bunker war ein Brand ausgebrochen, hier wurde mehrere vermisste Personen gemeldet. Sofort wurde ein Suchtrupp unter Atemschutz für die Menschenrettung eingesetzt, ein weiter Suchtrupp und ein Rettungstrupp machten sich vor dem Bunker fertig.

Nach einigen Minuten war die erste vermisste Person gefunden worden. Weitere Kameraden kümmerten sich um die Wasserversorgung, als Wasserpuffer wurde der AB Wasser der Feuerwehr Scharrel verwendet. Hier wurden etwa 800 m B- Schlauch vom nächsten Hydranten verlegt. Mit einer Riegelstellung wurde das Übergreifen des Feuers auf ein Waldstück verhindert. Weiter ging es mit einem schweren Verkehrsunfall, hier war ein PKW gegen einen Baum gefahren und überschlug sich. Sofort wurde mit der Technischen Hilfe begonnen. Zuerst wurde das Fahrzeug stabilisiert und mit Rettungsschere und Spreizer gearbeitet.

Innerhalb kürzester Zeit wurde beide Personen aus dem Fahrzeug befreit und dem DRK übergeben. Auch bei dem Hubschrauber Absturz wurde unter Atemschutz gearbeitet. Zuerst musste der Hubschrauber von außen mit 4 C-Rohren und einem Monitor abgelöscht werden. Danach ging der Suchtrupp ins Innere des Hubschraubers um alle verletzten zu retten.

Weitere Kameraden kümmerten sich um die Wasserversorgung und verlegten ca. 1000 m B-Schlauch. Auch dieses Szenario wurde erfolgreich absolviert. Auf einem Parkplatz am Rande der Straße kippte durch den Sturm ein Baum mitten auf das Fahrzeug, hier wurde eine Person eingeklemmt. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte musste sofort der Baum stabilisiert werden, so dass er beim Herausnehmen der Tür nicht weiter verrutschen konnte. Die Tür wurde auch hier mit einem Hydraulischen Spreitzer und der Rettungsschere herausgetrennt. Nachdem die verletzte Person aus dem Auto geholt wurde, kümmerten sich die Sanitäter um ihn.

Als kleines Überraschungsszenario am Ende der Übung ging es noch zur Personensuche. Eine Person wurde in einem Gebäude vermisst und die zweite Person in einem Waldstück.

Aber auch diese Aufgabe wurde von den Cloppenburger Einsatzkräften gemeistert. Gegen 18:00 Uhr hieß es dann Einsatzende, zurück in der FTZ Jever gab es für die Kameraden der KFB Bereitschaft Cloppenburg erst einmal eine Stärkung durch die DRK Bereitschaft Molbergen. Danach wurde noch lang über die Einsatzübung gefachsimpelt. Am Sonntag ging es nach einem sehr guten Frühstück wieder Richtung Cloppenburg. Hier möchte sich die Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg noch einmal für die Gastfreundschaft in Jever bedanken.

Text: Thomas Giehl/ stellv. KPW

Bilder: Friedhelm Kröger KPW / Thomas Giehl stellv. KPW

Moorbrand Meppen – 60 Helfer aus Cloppenburg löschen mit

 

18.09.2018, Niedersachsen, Meppen: Rauchwolken steigen beim Moorbrand auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle 91 (WTD 91) in Meppen auf. Auf einem Testgelände der Bundeswehr stehen seit dem 04.09.2018 fünf Hektar Moorland in Brand. Der seit zwei Wochen dauernde Brand beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Polat fordert von Verteidigungsministerin von der Leyen Auskunft über die Schießübungen, die den Brand verursacht haben. Foto: Lars Schröer/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Kreis Cloppenburg Mit 60 Einsatzkräften und 13 Fahrzeugen unterstützt die Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg die Bekämpfung des Moorbrands in Meppen. Die Zahlen nannte am Freitagmittag Kreispressesprecher Frank Beumker auf NWZ-Nachfrage. Gemeinsam mit der Besatzung von acht Einsatzfahrzeugen der Kreisfeuerwehrbereitschaft Diepholz hätten die Cloppenburger den Auftrag, ein angrenzendes Waldgebiet zu sichern. Soweit bisher bekannt, so Kreissprecher Beumker weiter, sei der Einsatz für 48 Stunden geplant.

Nachdem der Landkreis Emsland am Freitagmorgen den Katastrophenfall ausgerufen hatte, informierte Kreisbrandmeister Arno Rauer (Garrel) ab circa sieben Uhr telefonisch die Feuerwehren aus dem Kreis Cloppenburg: So ist der 2. Zug der Kreisfeuerwehrbereitschaft, der für den Wassertransport zuständig ist, zum Einsatzort aufgebrochen. Mit dabei sind auch Teile des 1. Zugs, die für die Wasserförderung zuständig sind, sowie weitere spezielle Fahrzeuge zur Brandbekämpfung.

So stellt beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr Lastrup den Einsatzleitwagen als Führungsfahrzeug und ein Tanklöschfahrzeug, welches dem 2. Zug angehört. Des Weiteren kommt Kreisbereitschaftsführer Manfred Bäker aus der Feuerwehr Lastrup.

Zahlreiche Internetnutzer kommentierten am Freitag den Einsatzbefehl für die Feuerwehr Lastrup auf deren Facebook-Seite. Vor allem wünschten sie den ehrenamtlichen Brandbekämpfern viel Glück und dass sie heile wieder nach Hause kommen.

Quelle: Moorbrand NWZ

Neuer Einsatzleitwagen für die Feuerwehr

Am Dienstag, den 03.07.2018 durften wir voller Stolz unseren neuen Einsatzleitwagen nach acht monatiger Bauzeit in Empfang nehmen.
Am gestrigen Montag, den 02.07.2018 machten sich fünf Kameraden unserer Wehr auf den Weg ins 530km entfernte Oberderdingen (BW) zur Fa. Schäfer um das neue Fahrzeug abzuholen.
Unsere Einsatzabteilung hat uns dann heute gegen 18 Uhr mit allen Einsatzfahrzeugen in Hemmelte an der Gemeindegrenze in Empfang genommen und zum Feuerwehrhaus geleitet. Am Feuerwehrhaus erwarteten uns dann unsere Alters- und Ehrenabteilung, Familien der Kameraden, Nachbarn der Feuerwehr, unser Bürgermeister und unser Sachbearbeiter nebst ihren Frauen um das neue Fahrzeug willkommen zu heißen. Mit einem gemütlichen Grillabend und ein paar kalten Getränken fand der Abend seinem Ausklang.

Eine genaue Beschreibung und weitere Bilder des Fahrzeuges findet Ihr in der Rubrik -> Fahrzeuge

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hubert’s letzte aktive Fahrt

Mit dem Einsatzwagen in die Altersabteilung

Quelle/Copyright: Münsterländische Tageszeitung, Artikel vom 17.11.2017

Lastrup (uu). „Hubert hat 45 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr geleistet. Er hat etwas geschafft, was, wie ich glaube, niedersachsenweit noch niemand geschafft hat: Er war seit 37 Jahren ununterbrochen im Kommando und Kassenwart“, sagte der Lastruper Gemeindebrandmeister Walter Schumacher. Er verabschiedete den 1. Hauptfeuerwehrmann Hubert Wilken aus dem aktiven Feuerwehrdienst. Nach Erreichen der Altersgrenze von 63 Jahren wird Wilken nun in die Altersabteilung aufgenommen.

Als Dank und Anerkennung für seinen Einsatz für die Feuerwehr und für die Gemeinschaft überreichte der Brandmeister an Hubert Wilken einen Reisegutschein und an seine Frau Hildegard einen Blumenstrauß.

Für seinen letzten Tag hatten die Feuerwehrmitglieder eine besondere Überraschung parat. In einem Korso von sechs Feuerwehrfahrzeugen wurden Hubert Wilken und seine Frau zünftig mit Martinshorn und Blaulicht abgeholt und zum Feuerwehrgerätehaus gefahren. Leicht gerührt nahm Hubert Wilken zum letzten Mal als aktives Mitglied der Feuerwehr im Gemeinschaftsraum Platz. Schumacher wünschte Wilken für die Zukunft Gesundheit und dass er weiterhin aktiv in der Altersabteilung tätig sein werde.

Bei dem Festakt wurden im Beisein von Ehrengemeindebrandmeister Heinz Flatken auch der 1. Hauptfeuerwehrmann Hubert Helmes nach 28 Jahren und der Hauptfeuerwehrmann Reinhard Geers nach 24 Jahren als aktive Feuerwehrmänner in die Altersabteilung mit einem Präsent durch Gemeindebrandmeister Walter Schumacher verabschiedet.

Bildbeschreibung:
Verabschiedung in die Altersabteilung: Gemeindebrandmeister Walter Schumacher (links) und der stellvertretende Gemeindebrandmeister Albert Wilken (rechts) bedankten sich bei (von links) 1. Hauptfeuerwehrmann Hubert Helmes, 1. Hauptfeuerwehrmann Hubert Wilken mit Ehefrau Hildegard Wilken und Hauptfeuerwehrmann Reinhard Geers.

Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg

Explosion im Pyrotechnischen Lager in Lindern

Explosion in Bunker 8 im Pyrotechnischen Lager in Lindern Garen. So lautete der Einsatzbefehl, als die Meldeempfänger gegen 13:40 Uhr bei den Feuerwehrkameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lindern auslösten. Nach kurzer Zeit stellte sich heraus, dass es sich um eine Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg handelte. Als Einsatzlage wurde angenommen, dass es in einen Bunker zu einer Explosion kam. Dadurch ist ein in der Nähe gelegener Wald in Brand geraten. Auch zwei angrenzende Bunker sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Zwei Mitarbeiter musste aus einem Pumpenschacht gerettet werden. Auf dem Betriebsgelände ist es unter anderem zu einem Zusammenstoß eines PKW mit einem Radlader gekommen.

Die zu bewältigen Aufgaben waren sehr Umfangreich. Menschenrettung, Wasserförderung zur Brandbekämpfung auf lange Wegstrecke, Brandbekämpfung, einrichten eines Sammelplatzes für Verletzte. An der Übung nahmen die Kreisfeuwehrbereitschaft Cloppenburg, Feuerwehr Lindern, Fernmeldegruppe, Luf – Gruppe, Drohnengruppe, DRK und der Verpflegungszug teil. Es wurden 185 Feuerwehrkameraden mit 32 Fahrzeuge eingesetzt. Der Stellvertretende Kreisbrandmeister Berthold Bäcker bedankte sich bei der Firma Künnen die das Übungsgelände zur Verfügung gestellt haben, bei allen Feuerwehrkameraden und alle die zum reibungsfreien Verlauf der Übung beigetragen haben. Auch Orts- und Gemeindebrandmeister, Mitarbeiter des Landkreises Cloppenburg und Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer ließen es sich nicht nehmen und waren bei der Großübung in Lindern vor Ort.

Quelle: KFB Cloppenburg

Einsatzübung im ehem. Restaurant ,,Samos“

Am Freitag, 03.03.2017 wurde die Feuerwehr Lastrup zum einem Wohnungsbrand mit Menschengefährdung in die Vlämische Straße alarmiert.

Es wurde angenommen, das im ehemaligen Restaurant ,,Samos“ ein Feuer in der Küche ausgebrochen ist. Durch die starke Rauchentwicklung, simuliert mit einer Nebelmaschine, war die Sicht im ganzen Gebäude gleich Null. Es wurden im Gebäude noch 3 Personen vermisst. Das TLF 16/25, welches als erstes am Einsatzort eingetroffen war, bekam von der Einsatzleitung den Auftrag, den Gastronomiebereich im Erdgeschoss zu durchsuchen. Ein Trupp unter Atemschutz durchsuchte das gesamte Erdgeschoss und konnte eine Person retten. Das LF16/12 bekam den Auftrag, sich auf der Rückseite des Gebäudes zu positionieren und über die Steckleiter ins 1. Obergeschoss vorzugehen. Der erste Trupp unter Atemschutz durchsuchte den rechten Teil des Obergeschossen ab und konnte eine verletzte Person ausfindig machen. Da sich der Rückweg mit der Person über die Steckleiter als zu gefährlich darstellte, wurde die Rettung über die Drehleiter, die aus Löningen angefordert wurde, durchgeführt. Der zweite Trupp durchsuchte den linken Teil des Obergeschosses und konnte ein Kind ausfindig machen, welches sich unter einem Bett versteckt hatte. Auch hier entschied man sich für die Rettung über die Drehleiter. Der dritte Trupp unterstütze die Mannschaft vom TLF 16/25 bei der kontrollieren Überdruckbelüftung. Das TLF 16/24 stellte in Zusammenarbeit mit dem MTW die Wasserversorgung vom Unterflurhydranten zu den Fahrzeugen her.
Um möglichst viele Kameraden an die Arbeit zu bekommen, musste auf der Rückseite des Gebäudes noch eine eingeklemmte Person befreit werden. Hierzu musste Lasten mit Hilfe der Hebekissen angehoben werden.
Nach einer guten Stunde kam von der Einsatzleitung die Meldung: Übungsende.

Fazit der Gruppenführer: Im Großen und Ganzen wurde alles so durchgeführt, wie wir uns das vorgestellt haben. Es gibt aber sicherlich noch Bereiche, in denen wir noch besser werden können. Eine Nachbesprechung ist für den nächsten Dienstabend geplant.
Ein Dank gilt den Gruppenführern K-H. Rode, M.Menke und L. Brinkmann für die Ausarbeitung dieser Übung.
Ein weiterer Dank, ist dem jetzigem Inhaber des Objektes auszusprechen, der uns es ermöglicht hat, eine derartige Einsatzübung durchzuführen.

Fotos folgen…

Bericht über die 111. Generalversammlung am 14.01.2017

Generalversammlung Feuerwehr Lastrup

Am Samstag, den 14.01.2017 fand die 111. Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Lastrup im Feuerwehrhaus an der Schnelter Straße statt.
Der Gemeinde BM Walter Schumacher bedankte sich in seinen ersten Worten der Versammlung für die im letzten Jahr geleistete Arbeit.
Dem Bericht des Schriftführers war zu entnehmen, das im Jahr 2016 insgesamt 10125 Stunden von der Feuerwehr Lastrup geleistet wurden. Weiter berichtete er von insgesamt 98 geleisteten Einsätzen. Im letzten Jahr wurden 66 Hilfeleistungseinsätze und 32 Brandeinsätze abgearbeitet. In diesen Zahlen sind die Alarmierungen der Fernmeldegruppe (9x) und des ABC Dienstes (8x) enthalten.
Als Feuerwehrmannanwärter wurden Marc Möhlenkamp, Noah Böckmann, Leon Ahrens, Niklas Wehri, Dustin Vorwerk und Steffen Gerdes von Gemeinde BM Schumacher per Handschlag für ein Jahr verpflichtet.
Als Feuerwehrmann wurden Louis Enneking, Andre Schröder, Franko Noll, Steven Feiler, Christian Geers und Rico Jakoby nach erfolgreich abgeschlossenem Probejahr in die Feuerwehr aufgenommen. Wenn man auf die letzten fünf Jahr zurückschaut, stellen wir fest, das sich die Feuerwehr Lastrup (derzeit 60 Aktive) in einem kontinuierlichem Wachstum befindet.
Zur Wahl eines Gruppenführers stand in diesem Jahr Karl-Heinz Rode. Er wurde in geheimer Wahl für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt.
Auf Grund der steigenden Mitgliederzahlen und der Intensivierung der Truppmann Ausbildung schlug das Kommando einen vierten Gruppenführer zur Wahl vor. Dieser Vorschlag wurde in geheimer Wahl von der Mannschaft nicht bestätigt.
Neuer Kassenwart der Feuerwehr Lastrup ist Josef Vorwerk. Er wurde für Hubert Wilken, der seit fast 40 Jahren unser Schatzmeister ist, gewählt. Unser Hubert wird im November 2017 seinen aktiven Dienst mit dem erreichen der Altersgrenze beenden. Ab diesem Tag wird Josef Vorwerk das Amt zu Einhundertprozent übernehmen.
Als Kassenprüfer wurde David Schnetlage für den scheidenden Dennis Vorwerk von der Versammlung gewählt.
Michael Vorwerk ist neues Mitglied des Festausschusses für Stephan Wilken.
In diesem Jahr wurde Simon Macke zum Hauptfeuerwehrmann, Meik Menke zum Löschmeister und Karl-Heinz Rode zum Hauptlöschmeister befördert.
Die Anwesenden Gäste Alfons Brinker (stellv. Bürgermeister), Frank Knuck (Sachbearbeitung Abt. Feuerwehr) und Heinrich Oltmanns (Kreisbrandmeister) bedankten sich bei allen Feuerwehrleuten für Ihre geleistete Arbeit und wünschten allen immer ein Gesundes heimkommen von den Einsätzen.
Um 20:45 Uhr schloss Gemeindebrandmeister Walter Schumacher die 111. Generalversammlung mit den Worten: Gott zur Ehr, dem nächsten zu Wehr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(von Links: Walter Schumacher, Bernd Dockmann, Meik Menke, Simon Macke, Josef Vorwerk, Frank Knuck, Alfons Trinker, Heinrich Ortmanns, Albert Wilken)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(von links, hintere Reihe: Walter Schumacher, Niklas Wehri, Steffen Gerdes, Marc Möhlenkamp, Louis Enneking, Christian Geers, Andre Schröder, Frank Schröder, Frank Knuck und Alfons Brinker)
(von links, vordere Reihe: Dustin Vorwerk, Leon Ahrens, Noah Beckmann, Steven Feiler, Franco Noll, Rico Jakoby und Albert Wilken)

 

Bericht und Fotos: Meik Menke

 

 

Einsatzübung LKW Brand mit eingeklemmter Person

Am Montag, den 07.11.2016 wurden wir um 19:28 Uhr zu einem LKW Brand mit eingeklemmter Person alarmiert.
Da wir an diesem Abend normalerweise Ausbildungsdienst gehabt hätten, befanden sich die meisten Kameraden bereits im Feuerwehrhaus. Somit konnten die Fahrzeuge zügig besetzt werden und ausrücken.
Vor Ort eingetroffen haben die Gruppenführer die Kräfte darauf hingewiesen, das es sich hierbei um eine Einsatzübung handelt.

Szenario:
Der Fahrer des LKW konnte sich nicht eigenständig aus seinem Fahrerhaus befreien.
Das Fahrzeug brannte im hinteren Bereich bereits in voller Ausdehnung.
Das Feuer drohte auf den angrenzenden Wald überzugreifen.

Der Fahrer des LKW wurde von einem Trupp unter Atemschutz aus seinem Fahrzeug befreit, und dem Rettungsdienst übergeben. Ein weiterer Trupp unter Atemschutz bekam den Auftrag, das Feuer am Aufflieger zu Bekämpfen und den Tank herunter zu kühlen. Des weiteren wurde eine Wasserwand zwischen LKW und Waldstück aufgebaut um eine übergreifen der Flammen zu verhindern.
Nach gut 1,5h war die Übung beendet.

Die Übung wurde von unseren Gruppenführern Ludger Brinkmann und Karl-Heinz Rode ausgearbeitet. Weiter möchten wir uns in aller Form bei der Fa. Willi Wewer aus Cloppenburg bedanken, die uns für diese Übung die Örtlichkeit in Suhle und den LKW bereitgestellt hat.anhang-6-2

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